Setanekdoten - Geschichten vom Set

Hier findest du jede Menge lustige Geschichten vom Set !

Am Set kam Orlando öfter mit einer neuen Freundin an. Karl Urban und Viggo wussten das und um ihn ein bisschen zu ärgern, hingen sie in Orlandos Trailer einige "eindeutige" Poster von sehr leicht bekleideten Frauen auf. Als Orlando mit seiner neuen Flamme seinen Trailer betrat, war für beide die Überraschung groß ...

Dom ist überzeugter Nichtraucher und stolz darauf. Als Merry und Pippin zu Beginn von "Die Rückkehr des Königs" in Isengart sitzen und auenländisches Pfeifenkraut rauchen, musste er allerdings gegen seinen Willen Bekanntschaft mit dem Tabak machen.
Da Peter Jackson die Szene so authentisch wie möglich gestalten wollte, wurde echter Tabak verwendet. Nach einigen Zügen an seiner Pfeife wurde dem armen Dom so schlecht, dass Peter ihm ein Glas Milch bringen ließ. Damit wollte er verhindern, dass Dom sich während der Aufnahme übergibt. Trotzdem ist er während der ganzen Szene ungewohnt blass ...

Zum Zeichen ihrer Verbundenheit ließen sich die Gefährten in Wellington eine Elbische 9 stechen. Regisseur Peter Jackson machte sich ebenfalls auf dem Weg zum Tätowierer. In Anlehnung daran, dass der Kiwi zweifellos der zehnte Gefährte war, ließ er sich eine Elbische 10 tätowieren ...

Viggo und Dom trafen sich, um sich zusammen "Troja" anzusehen. Um Orlando zu helfen und das Einspielergebnis zu erhöhen, kauften sie einige Karten mehr und verteilten sie vor dem Kino an Passanten. Ob es sich gelohnt hat, ist fraglich - Dom gefiel das Epos trotz Orlando nämlich nicht ...

Armer Orlando !  Um den britischen Nachwuchsschauspieler zu ärgern, spielte Billy ihm während der Dreharbeiten in Neuseeland immer wieder den Song einer schottischen Band vor - Tag und Nacht ...

Elijah Wood und Orlando Bloom schlossen eine Wette ab: Sollte "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" alle elf Oscars gewinnen, rasieren sie sich eine Glatze. Doch als der Film bei den Oscars abräumte, machten beide einen Rückzieher ...

Viggo`s Idee, seinen ausgeschlagenen Zahn mit Superkleber wieder anzukleben, ist fast schon legendär. Billy ist da anderer Meinung: Er habe viel mehr gelitten als Viggo. Während der Dreharbeiten hatte der Schotte Zahnschmerzen. Da es sehr lange dauerte, bis die Hobbitfüße angebracht waren, lief er in den Gummifüßen zum Zahnarzt. Hinterher musste er noch drehen, weshalb er auf eine Spritze verzichtete (der Mund ist danach wie gelähmt). Er hatte große Schmerzen und schwitzte so sehr, dass die Hobbitfüße abfielen. Tja, war halt nicht zu ändern. Als sie später am Set mühsam wieder angeklebt wurden, dachte Billy daran, dass die Spritze mittlerweile längst nachgelassen hätte ... 

Während der Dreharbeiten zu "Die Gefährten" gebrauchte man eine Schneekanone, um die Szenen auf dem Pass des Caradhras zu drehen. Nachdem die Szenen im Kasten waren, sollte die Maschine wieder abgestellt werden, doch irgendwie hatte sie einen Fehler. Der Schnee fiel immer dichter und niemand konnte die Maschine stoppen. Schon bald "schneite" es über ganz Queentown - im Hochsommer ...
 
Ausgerechnet während der Dreharbeiten erlebte Neuseeland die schlimmsten Stürme und Überflutungen des Jahrhunderts. In der Gegend nahe Queenstown wurde der Notstand ausgerufen. So schnell wie möglich packte die Crew alles zusammen und verschwand. Einige Zeit später stellte man fest, dass die Frodo-Perücke sich noch in einem Lastwagen befand, den man zurückgelassen hatte. Rick Porras und ein Make up-Techniker setzten sich in den Wagen und sausten los. Inzwischen war der Bezirk zum Sperrgebiet ernannt worden und so mussten sie eine Armee-Patrouille überreden, sie passieren zu lassen. Schließlich waren sie die Letzten, die das Katastrophengebiet verließen ... 
 
50 Mal - so oft hat Peter Jackson den Hobbits die Latexfüße anlegen lassen und sie dann nicht in der Filmeinstellung gezeigt. Fünfzig Tage, an denen er die vier umsonst um halb vier am Morgen aus den Betten gescheucht hat. Sean Astin führte Buch während der Dreharbeiten und konnte das am Ende von 274 Drehtagen genau sagen. 

Die Tausenden von Statisten konnten natürlich nicht immer am Set sein. Viele Elben waren eigentlich Studenten an der Universität in Wellington und hatten während der Dreharbeiten wichtige Prüfungen. Dewegen bat die Crew darum, die Prüfungen zu verschieben. Was den deutschen Universitäten im Traum nicht einfallen würde, wurde in Neuseeland Wirklichkeit: In Rücksicht auf den Drehplan wurden die Prüfungen tatsächlich verschoben.  Wenn die Schauspieler mit nicht exsistierenden Kreaturen (Höhlentrolle, Balrogs etc.) spielen sollten, gab es ein Problem: Sie wussten nciht wirklich, wohin sie schauen sollten. Deswgen hantierte ein Techniker während solcher Szenen mit einem Golfball vor ihren Augen.

Zu Beginn der Dreharbeiten wollte es zwischen Elijah, Sean und Andy nicht so recht klappen. Die beiden Hobbits schlossen den "Gollum" - Darsteller aus und der wurde traurig und wütend. Bis er eines Tages in die Luft ging und den beiden zu erklären versuchte, dass er nur eine Chance hatte, seine Rolle auszuarbeiten. Elijah und Sean entschuldigten sich beide bei ihm, Andy tat es auch - und seitdem läuft alles gut.

Während der Europapremiere in Berlin war Elijah aufgrund von Dreharbeiten leider verhindert. Also setzte er sich um 4 Uhr morgens amerikanischer Zeit (bei uns war es irgendwann tagsüber) mit einem Mikrofon in einen kleinen Raum, dessen Mobilar lediglich aus einer kleinen Videokamera bestand. Er sollte einem deutschen Reporter ein Interview geben. Der Reporter konnte also Elijah sehen, aber Elijah nicht den Reporter. Diesen Umstand machte Dom sich zunutze: Er gab sich als Reporter aus und stellte Elijah mit gefälschtem deutschen Akzent ziemlich persönliche Fragen ...  Das Ergebnis ist laut Peter Jackson das witzigste Interview, das er je gesehen hat.

Drehen bedeutet hochkonzentriertes Arbeiten: Weinen auf Kommando, Streiten ohne Grund und Romantik auf Knopfdruck. Klar, dass die Darsteller in ihrer Freizeit ausgelassene Scherze machten. Billy und Dom schlossen verrückte Wetten ab, Orlando und Sean Bean brachten sich in ihren Booten gegenseitig zum Kentern, Viggo brachte es sogar fertig, sich in den Minen von Moria ein Surfbrett gegen den Kopf zu schlagen. Ganz klar: Peter Jackson hatte es wahrlich nicht immer leicht mit dem Cast. Sean Astin hielt sich aus alledem heraus. Er ist sehr vernünftig und "half" anderen bei der Arbeit. Er war der Einfachste - könnte man meinen. Sean machte vielleicht nicht so viel Quatsch, doch kam es gelegentlich zu Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Peter bezüglich seiner Rolle "Sam".
Trotzdem hat Peter Jackson sehr viel Glück mit seinem Cast gehabt.

Sean Astin kann einem wahrlich Leid tun - am Bruchtalset wird er bewusstlos und dann tritt er in eine spitze Glasscherbe. Doch damit nicht genug. In einer Szene vor dem Schwarzen Tor in "Die zwei Türme" sollte Gollum Sam und Frodo von hinten am Kragen ziehen und so daran hindern, durch das Tor nach Mordor zu gelangen. Leider erwischte Andy Serkis nicht Sean`s Kragen, sondern dessen Hobbit - Perücke. Die drei sahen sich das Ganze auf Video an und Elijah und Andy lachten ohne Ende. Sean fand das gar nicht witzig. Die Perücke war regelrecht an seinen Kopf genietet und es war für Sean äußerst schmerzhaft, als diese abriss. Folglich war er in nächster Zeit ziemlich wütend auf Andy, was der so gar nicht verstehen konnte. Irgendwann wurde er also auch wütend auf Sean. Beide konnten sich wohl nur schwer beherrschen und Andy sah schon die Schlagzeile vor sich: GOLLUM UND SAM GEHEN SICH AN DEN KRAGEN !  Doch die kühle Atmosphäre hielt zum Glück nicht allzu an, und schon bald kamen die beiden wieder prächtig miteinander aus. In Neuseeland gibt es wunderschöne Sonnenaufgänge. Das haben auch Barrie Osborne und Viggo festgestellt. Während eines Drehs am frühen Morgen waren beide ganz eingenommen von der aufgehenden Sonne. Wie immer dachte Viggo gleich wieder an den Dreh und hatte die Idee, man könnte doch den Sonnenaufgang in den Film einbauen. Am besten sollte gleich das ganze Team am Set campen. Barrie war sofort Feuer und Flamme, warf jedoch ein, dass die Crew vielleicht weniger begeistert davon sei. Viggo meinte, das solle er ihm überlassen. Für Viggo war es kein Problem, das Team zu überreden - wobei Orlando seinem Idol sowieso überall hin folgen würde. 
 
Billy, Dom und Orlando sind zusammen zum Surfen nach Mexiko gefahren. Eines Tages tobten Billy und Orlando im Wasser herum, als sie eine graue Flosse entdeckten. Billy musste natürlich gleich an einen Hai denken und Orli ging es nicht anders. Schnell paddelten sie an den Strand zurück und liefen kreischend aus dem Wasser. Dann mussten sie feststellen, dass sie vor einem harmlosen Seehund weggelaufen waren - und nicht vor einem Hai. "Ich hatte noch nie in meinem Leben so große Angst", so Billy.

Viggo und Orlando verstehen sich sehr, sehr gut - und kamen sich auf Premierenpartys mitunter ziemlich nah. Okay, umarmen tun sich alle Darsteller mal - aber küssen ?  Das ist bei Viggo und Orli keine Seltenheit. Es sind schon Gerüchte aufgekommen, die beiden seien schwul. Natürlich sind sie nicht schwul, sondern eben nur sehr gute Freunde. 

Neugierige Reporter zwangen die Crew, zu speziellen Sicherheitsmaßnahmen zu greifen. Als Andy Serkis sein Exemplar des Drehbuchs aufschlug, prangte auf der ersten Seite die Aufschrift JAMBOREE und darunter war vermerkt, dass es sich um das Drehbuch eines neuseeländischen Pfadfinderfilms handelte. Andy staunte nicht schlecht - er konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern, mit seinem Agenten über einen derartigen Film gesprochen zu haben. Auf der zweiten Seite des Drehbuchs begann das echte Drehbuch mit der ersten Szene aus "Die Zwei Türme". Erst am Set wurde Andy alles klar: Die Crew hatte eine Geheimsprache entwickelt. Um sich vor neugierigen Reportern zu schützen, stand überall "Jamboree" statt "Der Herr der Ringe". So hatte außer dem Team kaum jemand eine Ahnung, was man hier wirklich veranstaltete ...
 
 
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