Hier ist eine super Fanfiction von Arilynna. Wenn du deine Geschichte auch hier veröffentlichen möchtest, dann schreib mir !

      Der Herr der Ringe - Die Gefährten
             
Was wirklich geschah ...

Alles begann an dem einen verhängnisvollen Tag an dem Bilbo den größten Fehler seines Lebens machte. Um endlich seinem nervigem Neffen Frodo zu entkommen, kam ihm sein Geburtstag gerade recht an dem er sich endlich den Ring einmal zu nutzen machte indem er sich am Höhepunkt der Feier aus dem Staub machte. Er zog aus dem Auenland weg nach Bruchtal und ließ den Ring zurück, in der Hoffnung dass dieser von ihm abließe und Frodo in Besitz nahm. Somit dachte er, das Problem Frodo - und auch das des Ringes - für alle Zeiten los zu sein.

Denkste!

Denn kurze Zeit später tauchte Frodo auf Rat von Gandalf dem Grauen in Bruchtal auf. Mit ihm waren sein Gärtner und Leibwächter Sam und die beiden vorlauten Hobbits Pippin und Merry gekommen und nahezu unbeschadet hatte sie Aragorn nach Bruchtal geleitet. Ihm waren die Hobbits die er in Bree aufgegabelt hatte schnell lästig geworden und als Frodo von einem Nazgûl - Schwert verwundet wurde, hegte er schon die Hoffnung, wenigstens einen von ihnen los zu sein. Als dann noch seine Verlobte Arwen auftauchte, mit der er sich kurz vorher verkracht hatte, wurde es ihm endgültig zu fiel und er setzte Frodo zu Arwen aufs Pferd und schickte die Ringgeister hinterher. Somit dachte er das Problem Frodo und Arwen für alle Zeiten los zu sein.

Denkste!

Denn als er kurze Zeit später mit den restlichen Hobbits, für die er unterwegs keine Gelegenheit gefunden hatte, sich ihrer zu entledigen, in Bruchtal ankam, musste er feststellen, dass die beiden Imladris erreicht hatten und Elrond, ohne an die Konsequenzen zu denken, den barmherzigen Samariter gespielt hatte und den todkranken Frodo mit Hilfe seiner Elbenkraft geheilt hatte. Als Elrond seinen Fehler einsah, beschloss er Frodo mit dem Ring nach Mordor zu schicken, denn so hoffte er, das Problem Frodo wirklich für alle Zeiten los zu sein.

Denkste!

Denn unerklärlicherweise schlossen sich acht weitere Gefährten Frodo an, alle aus verschiedenen Gründen.

Boromir: Der Mensch aus Gondor wollte nicht das Risiko eingehen, eine Ruhmestat an seinen jüngeren Bruder Faramir zu verlieren und hoffte so sein Ansehen bei seinem Vater und dem Volk vergrößern zu können.

Legolas: Der Elbenprinz aus Düsterwald hatte seine eigene Pflegeproduktmarke entworfen und hoffte auf eine Mitreisegelegenheit nach Lóthlórien wo er seiner Meinung nach viele kaufwillige Abnehmer finden würde.

Aragorn: Dem Waldläufer war jedes Mittel Recht, von seiner Verlobten Arwen wegzukommen und in einer Verzweiflungstat schloss er sich den Gefährten an, wobei ihm allerdings entgangen war, dass er sich so weiter mit den Hobbits herumschlagen musste.

Sam: Der Hobbit, der Koch, Gärtner und Leibwächter für Frodo zugleich ist, wollte noch nicht seines Jobs entledigt werden, da die Arbeitslosenrate in Hobbingen zur Zeit sehr hoch war.

Gandalf: Der alte Zauberer wollte noch einmal eine große Tat vollbringen, bevor er in Rente ging und freute sich über diese Gelegenheit. Denn Frodo zu beschützen würde nicht schwer sein und gleichzeitig würde ihn jeder für seinen Mut bewundern.

Gimli: Der Zwerg wollte seinen Vettern Balin besuchen und hoffte darauf, dass die Gefährten durch Moria kommen würden. Dann könnte er vor allen anderen mit seiner Abstammung angeben.

Pippin und Merry: Zwei kleine unschuldig dreinblickende Hobbits, von denen niemand etwas böses erwarten würde, die sich Anfangs nur zu ihrem Vergnügen den Gefährten anschlossen, doch im Laufe der Reise sollte sich das noch ändern... .

So brach dieser bunt zusammengewürfelte Haufen, alsbald von Bruchtal auf um zum Pass des Caradhras zu ziehen. Boromir kümmerte sich rührend um Pippin und Merry, allerdings sollte ihm dieses Bemühen zum Verhängnis werden, denn den beiden Hobbits ging das übertriebene bemuttern schon bald auf die Nerven und so starteten sie bei der letzten Rast vor dem Erklimmen des Berges den ersten Versuch sich Boromirs zu entledigen. Denn so hofften sie, das Problem Boromir für alle Zeiten los zu sein.

Denkste!

Denn grade als sie es geschafft hatten den großen Menschen auf den Rücken zu legen - der dies alles als Spaß ansah - fand Aragorn den Lärm als Grund die Hobbits wieder einmal zusammen zu stauchen und griff in den Kampf ein, woraufhin er den Groll der beiden auf sich zog und sich so kurze Zeit später selbst auf dem Boden liegend und mit Merrys Apfel beworfen sah. Doch bevor Pippin und Merry weder Aragorn noch Boromir entgültig erledigen konnten, machten ihnen Sarumans Späher - die Krähen - einen Strich durch die Rechnung, indem sie über den Lagerplatz der Gefährten flogen und sich die Neun schnell verstecken mussten.

Daraufhin fand Gandalf dies als Grund, die Gefährten zu überzeugen, über den Caradhras und nicht nach Rohan zu ziehen, wie Boromir vorschlug, da er in Edoras Schattenfell, das wertvollste Pferd, geklaut hatte und dementsprechend dort nicht allzu willkommen war. Schon nach kurzer Zeit merkte er allerdings, dass auch dieser Weg nicht der beste war, denn sein nicht mehr allzu junger Körper machte die Strapazen nicht mehr mit. Um dies jedoch vor den Gefährten, insbesondere vor Legolas, der noch älter war, zu verschweigen, beschwor er ein Unwetter herauf und zwang somit die acht Mitstreiter zum umkehren.

Als letzter Weg blieb also nur noch Moria, doch auch davor graute ihm, denn er hatte Rheuma und Angst im Dunkeln. Vor dem Tor von Moria schmissen Pippin und Merry Steine in den See, während Gandalf den Einritt noch etwas hinauszögerte, indem er so tat, als ob ihm das Losungswort für die Tür entfallen wäre. Die Hobbits hofften, dass das Ungeheuer, das seit Jahrhunderten im See hauste, Gandalf, der sie ununterbrochen anschnauzte, Aragorn und Boromir verschlingen würde und danach satt sei und sie verschonen würde. Denn so hofften sie, das Problem Aragorn, Boromir und Gandalf für alle Zeiten los zu sein.

Denkste!

Denn die drei erwiesen sich als kampffähiger als gedacht, vor allem als Gandalf ganz zufällig in dem Moment das Losungswort wieder einfiel. Schließlich jedoch vereitelte Legolas, der Trottel, ihr Vorhaben und tötete das Untier. Während des Kampfes jedoch geschah etwas, was Pippin und Merry nicht beabsichtigt hatten. Das Monster suchte sich ausgerechnet Frodo aus, der von genau den, von Pippin und Merry zum Opfer ausgewählten, Gefährten gerettet wurde. Als schließlich alle in der Mine waren, stürzte das Tor ein und die Gefährten waren von gespenstischer Stille und tiefer Dunkelheit umgeben.

Doch auf einmal flammte ein Licht auf. Gandalf, der hektisch versuchte sein Zittern unter Kontrolle zu kriegen - was ihm nur schwerlich gelang - hatte am oberen Ende seines Stabes einen hellen Lichtschein entfacht. Gimli war so sehr damit beschäftigt, Legolas von dem gut abgehangenen Fleisch und den prasselnden Kaminfeuern in Moria zu erzählen, dass ihm die Tatsache entgangen war, dass das Fleisch schon zu gut abgehangen war und nun selbst für Hobbits ungenießbar war. Denn überall waren Zwergenleichen verstreut, bei deren Anblick sich Frodo rasch unter Aragorns Elbenmantel versteckte. Gandalf, der sich mittlerweile wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, war nicht gerade wohl bei dem Gedanken, es nun mit der langen Finsternis von Khazad-dûm aufnehmen zu müssen, doch tapfer führte er die Gefährten weiter.

Allerdings nur bis zu einer Weggabelung, bei der seine Nerven nun endgültig nicht mehr mitmachten, und er vorgab, den richtigen Weg nicht mehr zu wissen, um so zu einer kleinen Verschnaufpause zu kommen. Pippin, den die Leichen an ein schönes Stück Fleisch erinnerten, bemerkte, dass er Hunger habe - an seinem Ton war zu erkennen, dass er sich unter Gastfreundschaft eigentlich etwas anderes vorstellte - was von den anderen Gefährten einfach ignoriert wurde. Frodo dagegen versuchte sich bei Gandalf einzuschleimen, indem er ihm vor Gollum warnte. Der alte Zauberer musste sich sehr beherrschen um den Ringträger nicht anzubrüllen und somit alle Orks in ganz Moria aufzuwecken. Geduldig erzählte er Frodo Gollums Geschichte, allerdings machte sich nun noch sein Rheuma bemerkbar und er bekam Kopfschmerzen, wenn er daran dachte, dass er sein Ersatzlicht für den Stab verloren hatte.

Zum Glück war das jetzige Licht von Galadriel, also konnte man annehmen, dass es lange leuchten würde. Nur die Tatsache, dass er es vor 500 Jahren bekommen hatte, beunruhigte ihn etwas. Um sich von diesen erschreckenden Gedanken abzulenken, tat er so, als würde ihm der Weg wieder einfallen und die Gefährten brachen wieder auf. Gandalf war ganz davon in Anspruch genommen nicht in Tränen auszubrechen, dass er sogar fast Merry erzählte, dass er den Weg gar nicht vergessen hatte. Im letzten Moment besann er sich und tischte dem Hobbit eine Geschichte auf, dass angeblich in dem einen Durchgang bessere Luft wäre.

Nach einer Weile kamen sie in die zweite Halle, wo Gimli das Grab seiner Vetters entdeckte und vor Verzweiflung anfing zu weinen. Nun würde er Legolas doch nicht mehr seine edlen Verwandten vorstellen können und auch mit dem Angeben war es vorbei. Betreten standen alle um Gimli herum, denn sie wussten nicht, wie man mit einem weinenden Zwerg umging. Erleichtert griff Gandalf zu dem nächstbesten Buch und begann daraus vorzulesen und den Zwerg so zu beruhigen. Doch das schlug fehl denn der Inhalt bewirkte genau das Gegenteil. Als Pippin die Geschichte von den blutrünstigen Orks hörte, kam ihm eine Idee, wie er sich doch noch der den Menschen und dem Zauberer entledigen könnte. "Ganz aus Versehen" kippte er eine Zwergenleiche und einen Eimer in den Brunnen, neben dem er stand, und tat dann so, als ob er sich schämen würde, als Gandalf ihn anschnauzte. Innerlich aber triumphierte er, als schon bald die Orktrommeln erklangen. Denn so hoffte er, das Problem Aragorn, Boromir und Gandalf wirklich für alle Zeiten los zu sein.

Denkste!

Denn Aragorn spielte sofort den großen Helden, drängte die Hobbits hinter Gandalf, schmiss vor Aufregung die Fackel weg - und legte damit fast Feuer - und zog sein Schwert. Auch Gimli sah seine Chance, doch noch etwas Anerkennung zu bekommen und stellte sich mit seiner Axt auf. Nur Boromir tat nichts dergleichen. In freudiger Erwartung lief er zur Tür und sah hinaus, denn die Trommeln erinnerten ihn an die wilden Partys in Minas Tirith. Als er dabei jedoch fast erschossen wurde, stellte er fest, dass er doch lieber in der 2. Halle blieb. Schnell versperrte er die Tür, faselte irgendetwas von einem Höhlentroll um von seiner Doofheit abzulenken und stellte sich auch in Kampfposition. Legolas schoss den ersten Pfeil ab, als die Orks die Tür einschlugen, da er befürchtete, der Nahkampf würde seine Frisur ruinieren. Trotzdem kam er nicht drum herum seinen Dolch zu benutzen, denn es waren einfach zu viele Orks, die Pippin da gerufen hatte. Als ihm das klar wurde, stürzte sich auch der junge Hobbit in den Kampf und seinem Beispiel folgten die anderen drei.

Bald darauf brach wirklich ein Höhlentroll, das Haustier der Orks, an seiner Kette durch die Tür und griff in den Kampf ein. Die Orks jedoch merkten schon bald, dass sie ihn nicht mehr kontrollieren konnten und der Troll metzelte alles ab, was er irgendwie erreichen konnte. Boromir blieb keine Zeit mehr sich zu wundern, denn Sam wurde von dem Troll bedroht und Aragorn musste wieder den heldenhaften Retter spielen und rief Boromir herbei um den Troll an der Kette von dem Hobbit wegzuziehen.

Der Mensch aus Gondor war so fasziniert von der Kette des Trolls, die man in Gondor noch nie gesehen hatte, dass ihm ganz entgangen war, dass der Troll nun ihn zu seinem Opfer auserkoren hatte und er wunderte sich sehr, als er sich bald darauf von dem Troll gegen die Wand geschleudert und nun von einem Ork bedroht sah. Dies sah Aragorn wieder als Chance, seine Kampfkunst unter Beweis zu stellen und schleuderte seinen Dolch nach dem Ork, der auch sogleich zu Boden sank. Boromir starrte seinen Retter ungläubig an, denn er hatte nicht gedacht, dass sein Rivale so gut zielen konnte. Aragorn nickte bestätigend und stolz, bevor er sich wieder den restlichen Orks zuwandte. Der Troll hatte währenddessen seine Wut auf Legolas gerichtet, der jedoch ausweichen konnte und schließlich einfach einen Fuß auf die, um eine Säule gewickelte, Kette setzte und es so schaffte, den Troll für einen Moment zu bezähmen, was der Elb als Gelegenheit nutze, den anderen seine Fähigkeiten als Nahkampf - Bogenschütze und Rodeoreiter zu beweisen und dem Troll von oben in den Kopf zu schießen. Kurz bevor sein Reittier ihn abwerfen konnte, sprang er auf den Boden und der Höhlentroll rannte auf die Hobbits zu.

Pippin, Merry und Sam konnten sich retten, aber Frodo rannte natürlich in die falsche Richtung und wunderte sich dann, als der Troll ihm folgte. Nachdem er fast einen Herzinfarkt bekommen hatte, lag er in einer Ecke und sah sich schon tot (er hatte von jeher die Gabe, alles negativ zu sehen), als Aragorn - der richtig glücklich war, so oft den Helden spielen zu können - eingriff und sich tapfer dem Troll entgegen stellte um Frodo zu retten. Dieser jedoch musste erst einmal bemerken, dass er noch lebte und dachte nicht im Traum daran wegzulaufen, wo es doch so spannend wurde. Diesmal hatte Aragorn nicht ganz so viel Glück und wurde gegen die Wand geschleudert, wo er bewusstlos liegen blieb.

Frodo bekam Panik, als er merkte, dass er wieder auf sich alleingestellt war, kroch zu dem Waldläufer hin und rüttelte ihn fest am Arm. Dabei wunderte er sich, wie der Mensch bei dem Krach schlafen konnte und wollte gerade den Troll fragen, als der ihm eine Lanze in die Brust rammte. Der Mithril - Harnisch fing den Stoß ab, doch Frodo sah es als willkommene Gelegenheit, dem Kampf zu entgehen und sich ebenfalls auszuruhen. Er tat so, als würde er röchelnd zu Boden sinken und blieb liegen, bis der Kampf vorbei war. Pippin und Merry waren inzwischen wirklich sauer, da der Kampf nicht das erwünschte Ergebnis brachte. Sie beschlossen, es Legolas nachzumachen und kletterten auf den Troll um auf diesen von oben mit ihren kurzen Schwertern einzuschlagen. Merry konnte sich nicht mehr lange halten und flog in hohem Bogen herunter, aber Pippin blieb noch oben, bis Legolas den Troll mit einem Pfeil in die Kehle erledigte und dieser zu Boden fiel.

Erschöpft wandten sich alle Frodo zu und Aragorn, der inzwischen auch wieder aufgestanden war, krabbelte zu ihm. Frodo merkte, dass der Kampf vorbei war, stand auf und versuchte die anderen zu beruhigen, indem er ihnen erklärte, dass ihm nichts passiert war. Das jedoch schlug fehl, denn die meisten waren ziemlich enttäuscht und Aragorn bemerkte ziemlich sauer, dass er doch hätte tot sein müssen. Woraufhin Frodo den anderen stolz seinen Mithril - Harnisch präsentierte. Gimli, der Frodo gerade fragen wollte, warum er trotz des Schutzes so lange am Boden gelegen hatte, wurde von Gandalf unterbrochen, der zum Aufbruch drängte, da sich bereits neue Orks näherten. Die Gefährten beeilten sich, doch sie waren nicht schnell genug und waren bald von Millionen Orks eingekesselt.

Die Kreaturen waren so verwundert, dass sich eine Gruppe von so verschiedenen Deppen nach Khazad - dûm wagte, dass sie ihre Pfeile noch nicht abschossen, sondern die Eindringlinge ungläubig beäugten. Als sie bald darauf merkten, dass sich ein Balrog näherte, hatte die Begrüßung und das gegenseitige Vorstellen ein Ende, denn die Orks flohen in Panik. Gimli der dachte, dass das Verschwinden der Orks allein seinem grimmigen Aussehen zu Verdanken war, lachte vergnügt, bis er merkte, dass sich laut Boromir eine neue Teufelei näherte, die nicht allein mit bösen Blicken zu vertreiben war.

Gandalf nutze die Chance um sich kurz Auszuruhen und mit seinem Wissen zu prahlen, denn er wusste was sie erwartete. Leider mussten sie direkt wieder rennen und flohen zur Brücke von Khazad - dûm. Boromir, der sich nach dem Kampf in der 2. Halle die Fackel geschnappt hatte, um besser dazustehen als Aragorn, schmiss sie kurz darauf versehentlich in den Abgrund und sprang fast selbst hinterher. Nur Legolas konnte ihn davon abhalten Selbstmord zu begehen, indem er der Fackel hinterher sprang, woraufhin er sich mit sehr bösen Blicken zweier Hobbits durchbohrt sah. Gandalf merkte schon bald, dass die Flucht keinen Spaß machte. Als Aragorn an ihm vorbeirennen wollte, hielt er ihn an und tat so, als ob er nicht mehr könnte. Er übertrug ihm die Verantwortung und um ihn zu ermutigen, redete er ihm ein, die Brücke von Khazad - dûm sei nah. Als Aragorn ihm den Puls fühlen wollte, da er ihm nicht so recht glaubte, stieß der Zauberer ihn gegen die Wand und blickte ihn böse an. Aragorn beschloss daher, besser das zu tun, was Gandalf zu ihm sagte. Schnell rannte er an den Gefährten vorbei und führte sie den erstbesten Weg - und gleichzeitig auch den einzigen - den er finden konnte.

Doch schon bald merkte er, dass in der Treppe, die sie hinunterrannten ein großes Loch klaffte und wollte umkehren, allerdings sah er, dass die Anderen ihm nachkamen und er konnte schlecht zugeben, dass er sich verlaufen hatte. Legolas merkte davon nichts und sprang sorglos über das Loch und rief nach Gandalf. Der alte Zauberer verfluchte seine Torheit, dass er Aragorn die Führung überlassen hatte, sprang aber trotzdem. Boromir schnappte sich Pippin und Merry, die jetzt irgendwie doch froh waren, dass er noch am Leben war. Die Rucksäcke der beiden Hobbits waren allerdings prall gefüllt, was man daran merkte, dass bei ihrem Absprung noch ein Stück der Treppe wegbrach und das Loch so noch größer wurde. Aragorn warf schnell Sam hinüber, Gimli jedoch wollte sich vor Legolas nicht die Blöße geben, geworfen zu werden und sprang selbst hinüber, was er allerdings nicht so ganz schaffte und auf Legolas Hilfe angewiesen war, der die Gelegenheit nutzte um den Zwerg an seinem Bart zu ziehen, über den sie kurz vorher ein heftiges Streitgespräch geführt hatten.

Als der Zwerg ihn daraufhin anfuhr, dass er seinen Bart loslassen solle, überlegte der Elb kurz, ob er Gimli beim Wort nehmen sollte und ihn somit dem sicheren Tod überlassen sollte, entschied sich aber dagegen, da er den Zwerg später damit ärgern könnte und der sich auf seine Dankbarkeit gegenüber Legolas berufen müsste. Davon würde er mehr haben, also entschloss er sich, Gimli auf die Treppe zu ziehen. Aragorn und Frodo blieben als letzte zurück, was dem Waldläufer gar nicht behagte. Als kurz darauf auch noch ein vom Balrog heruntergerissener Stein den Anfang der Treppe durchschlug und ihr eigenes Stück Treppe ins Wanken geriet sah er doch noch etwas Gutes darin: Er durfte wieder den Helden spielen. Durch Gewichtsverlagerung schafften sie es doch noch, die Treppe in Richtung der Gefährten zu lenken. Legolas ließ die unglaublich schlaue Bemerkung ab, Aragorn und Frodo sollten doch kommen, was Aragorn als Anlass sah, dem Elb in die Arme zu springen. Als alle auf dem sicheren Stück der Treppe standen, stürzte das andere, hinter ihnen liegende, Stück in die Tiefe und der Balrog näherte sich. Schnell übernahm Gandalf wieder die Führung, da er merkte, dass Aragorn dafür nicht geeignet war und führte die Gefährten zur Brücke. Dort angekommen schickte Gandalf die anderen über die Brücke, da er meinte, diesen Feind könne nur er allein besiegen.

Die anderen wiedersprachen ihm da nicht und flohen brav. Gandalf blieb mitten auf der Brücke stehen und stellte sich dem nahenden Feind. Als der Balrog vor der Brücke stand, versuchte er es erst mal auf die höfliche Art und versuchte dem Balrog zu erklären, dass er im Moment nicht passieren könne, da die Brücke einsturgefährdet sei. Als er merkte, dass das seinem Gegner ziemlich kalt ließ, erzählte er ihm, dass er der Gebieter über die Flamme von Anor sei um ihn so zu beeindrucken. Der Balrog jedoch interessierte auch das nicht, weshalb Gandalf entschied, ihm seine Macht zu demonstrieren. Als der Feind die Brücke betrat, stürzte diese ein und der Balrog stürzte in die Tiefe. Als Gandalf ihm darauf schadenfroh hinterher rief, dass er das doch gleich gesagt hätte, wurde der Balrog sauer und riss den Zauberer mit in die Tiefe. Während er fiel, gab er den Gefährten die letzte Anweisung zu fliehen und Aragorn sah dies sofort als Gelegenheit, wieder die Rolle des Anführers zu übernehmen. Frodo versuchte noch hinterher zuspringen, wurde jedoch von Boromir daran gehindert, der fand, das sei es nicht wert. Die restlichen Gefährten, insbesondere Pippin und Merry, schienen über den Sturz Gandalfs recht froh zu sein, denn so hofften sie, das Problem Gandalf für alle Zeiten gelöst zu haben.

Denkste!

Doch vorerst flohen die Gefährten aus Moria und machten dann kurz Rast. Pippin und Merry heulten vor Freude, gaben aber vor, um Gandalf zu trauern. Legolas war entsetzt - allerdings weniger über die Tatsache, dass Gandalf in den Schatten gestürzt war, als viel mehr, über sein eigenes furchtbares Aussehen und seine ruinierte Frisur, denn sie würden bald nach Lóthlórien kommen, wo er doch hoffte, seine Pflegemittel loszuwerden. Was er allerdings nicht mitbekommen hatte war, dass Aragorn diese geklaut hatte um Andúril wieder glänzend zu bekommen.

Gimli nutze die Pause um sich auszuruhen und wurde von den anderen in Ruhe gelassen, Sam überlegte schon, was er wohl kochen könnte um seinen Herrn aufzumuntern und Boromir wollte einfach weiter um so bald wie Möglich von diesen Trotteln wegzukommen, die, wie er dachte, ihm nicht würdig seien. Einzig und allein Frodo trauerte wirklich um Gandalf, was aber auch verständlich war, da Gandalf neben Sam der Einzige war, der sich wirklich für ihn interessiert hatte. Trotzdem konnte Aragorn ihn überreden, in die richtige Richtung zu laufen und nicht kopflos durch die Gegend zu rennen. Der Waldläufer fand kurz darauf, dass nun genug "getrauert" war und drängte zum Aufbruch nach Lórien, mit dem Vorwand, dass es an ihrem jetzigen Rastplatz bei Einbruch der nacht von Orks nur so wimmeln würde.

Gegen Nachmittag erreichten sie den goldenen Wald - Legolas hatte sich inzwischen wieder perfekt gestylt, hatte aber immer noch nicht bemerkt, dass seine Pflegemittel nicht mehr da waren. Gimli, der damit beschäftigt war, vor Pippin und Merry damit anzugeben, dass er den Elben - den Bewohnern dieses Waldes - in allem weit überlegen war, musste kurz darauf feststellen, dass er trotz seiner Habichtaugen und Luchsohren, die Elben, die die Gruppe plötzlich mit gespannten Bögen bedrohten, weder gesehen noch gehört hatte. Aragorn verdrehte die Augen, als er Haldir erblickte, da sie sich das letzte Mal als sie sich getroffen hatten, gestritten hatten und Haldir wahrscheinlich immer noch sauer war. Der Elb machte sich sichtlich lustig über die Gruppe, was man ans einem Gesichtsausdruck erkennen konnte, als er die Gefährten begrüßte. Schnell nahm Aragorn ihn beiseite, da er fürchtete, wegen ihm dürften sie nicht weitergehen und dann würde seine Führerposition sicherlich in Frage gestellt werden. Nachdem er sich mit Haldir ausdiskutiert hatte, ließ der Elb sich dazu überreden, die Acht zu Galadriel zu bringen. Dies war allerdings nicht Aragorn zuzuschreiben, wie dieser meinte, sondern eher der Tatsache, dass Galadriel zu der Zeit ihren Schönheitsschlaf hielt und sehr sauer wurde wenn man sie störte.

Tatsächlich war die Herrin des Lichts sehr verstimmt. Da sie schrecklich aussah, hüllte sie sich in so gleißendes Licht, dass niemand sie ansehen konnte. Dass sie den Gefährten doch Unterschlupf gewährte, lag daran, dass die Nachricht von "Gandalfs Tod" sie sehr freute. Allerdings konnte sie es nicht unterlassen den Führer der Gefährten telepathisch so zusammen zu stauchen, bis er Anfing zu weinen - na ja, dachte sie. Leider verwechselte sie Aragorn und Boromir und deswegen blieb Aragorns Selbstbewusstsein unangetastet. Abends konnten die Gefährten endlich mal entspannt rasten und sogar Aragorn und Boromir vertrugen sich. Pippin und Merry schmiedeten ausnahmsweise mal keine Rachepläne, was wohl eher daran lag, dass sie seit langem mal wieder satt geworden waren, als an der friedlichen Stimmung lag. Die Elben sangen ein Lied in ihrer Sprache und die Gefährten baten Legolas zu übersetzen. Da der nicht zugeben wollte, dass er nur Sindarin und kein Quenya verstand, meinte er, dass es ein Klagelied für Gandalf sei, dass er aber nicht übersetzen wolle, da für ihn die "Trauer" noch zu nah sei. Die anderen verdrehten daraufhin die Augen und wandten sich anderen Dingen zu. Sam hatte auf einmal eine poetische Eingebung und dichtete ein Gedicht für Gandalf.

Gimli fand das so langweilig, dass er einschlief, dabei schnarchte er allerdings und wurde deshalb durch einen Schlag Aragorns schnell wieder geweckt. Legolas verschwand um seine Pflegemittel zu verkaufen, merkte aber schon bald, dass er nur noch leere Tuben hatte. Er fing an zu weinen und als Frodo, Galadriel und Sam kurze Zeit später an ihm vorbeikamen, schoben sie dass auf Gandalfs Tod und lachten sich heimlich kaputt über so viel Doofheit. Nur Frodo hätte fast mitgeheult, ihm ging der Sturz des Zauberers wirklich nah.

Die Herrin ließ Frodo und Sam in ihren Spiegel schauen, um ihnen den restlichen Mut zu nehmen, die Aufgabe zu bewältigen. Am nächsten Tag hatte Galadriels Gastfreundschaft ein Ende und um die Verrückten rasch los zu werden - und so ihren Schönheitsschlaf fortsetzen zu können - war ihr jedes Mittel recht. Sie schenkte den Gefährten ein paar alte Sachen, die sie nicht mehr brauchte und schickte sie auf Booten den Anduin hinunter. Legolas gab sie einen alten Bogen, aus Celeborns Kindheit, den der Elb daraufhin anschaute, als wäre es sein erster. Pippin und Merry bekamen Dolche der Noldor, die Galadriel unbedingt loswerden wollte.

Wenn sie nach Aman zurückwollte, würde sie bestimmt nicht mit Noldordolchen die Güte der Valar auf sich ziehen. Bei Gimli kam sie am billigsten weg, da dieser nur eine Haarlocke von ihr wollte. Aragorn bekam von Celeborn einen alten Runddolch und einen guten Rat, Galadriel gab vor, ihm nichts geben zu können. Sam bekam ein Stück Elbenseil und als er fragte, ob er auch einen Noldordolch haben könne, hielt sie das für einen Scherz und schaute ihn nur belustigt an. Boromir bekam nichts, da sie ihn immer noch für den Führer hielt und ihn strafen wollte. Zum Abschluss bekam Frodo das Licht Earendils, damit er wieder etwas Mut bekam.

Am Abend zuvor hatte Celeborn ihr ins Gewissen geredet, weil sie Frodo die ganze zeit so entmutigt hatte und damit machte sie ihren Teil wieder gut. Als die Gefährten trotzdem noch nicht so bald zum Aufbruch drängten, gab sie jedem noch einen Elbenmantel mit und ließ drei Boote herrichten. Schließlich hatte sie es geschafft und die Acht waren auf dem Weg zum Amon Hen. Sofort schlug die schlechte Stimmung wieder zu und alle saßen mehr oder weniger still in ihren Booten. Als sie die Argonath erreichten, richtete Aragorn sich stolz auf. Endlich konnte er wieder angeben. Nachdem er Frodo erklärt hatte, dass es seine Vorfahren seien, wartete er stolz auf die Reaktion. Es kam nur leider keine. Frodo war ganz in Gedanken versunken und hatte gar nichts mitbekommen. Enttäuscht wollte der Waldläufer sich an Sam wenden, ließ das dann aber lieber sein, da der Hobbit schwer damit beschäftigt war, nicht das Boot voll zukotzen, weil er Seekrank war.

Boromir, der alles beobachtet hatte, grinste schadenfroh. Am Abend erreichten sie den ersten Lagerplatz. Sam beschuldigte Frodo, dass dieser sich nur für den Ring interessieren würde und weder essen noch schlafen würde (denk nicht, ich hätt's nicht gemerkt!). Allerdings lag er damit falsch, denn Frodo überlegte ununterbrochen, wie er sich vor dieser verantwortungsvollen Aufgabe drücken konnte. Leider war er nicht besonders helle und bis jetzt war ihm noch nichts eingefallen.

Aragorn und Boromir stritten inzwischen schon wieder. Es ging - wie immer - um Gondor. Irgendwie überstanden die Gefährten die Nacht trotzdem ohne sich gegenseitig umzubringen und schipperten am nächsten Morgen mit ihren Schiffchen weiter. Als sie nach mehreren Stunden am Parth Galen an Land gingen, meinte Legolas zu Aragorn, dass sich ein dunkler Schatten seiner bemächtigt hätte, worauf der Waldläufer sich wunderte, ob der Elb dabei war, krank zu werden. Bevor er ihn fragen konnte, wurde er von Merry unterbrochen, der sich wunderte, wo Frodo sei. Sogar Gimli hörte auf zu schimpfen Dann jedoch erblickte Aragorn das Schild Boromirs, dass verlassen an einem Felsen lehnte.

Gleich kam ihm der Gedanke, dass Boromir versuchen könnte, sich bei Frodo einzuschleimen und ihn, Aragorn, wie einen Trottel aussehen zu lassen. Frodo indessen ging im Wald spazieren, um sich in Ruhe überlegen zu können, wie er den Ring wieder loswerden könnte. Schließlich traf er auf Boromir, der anscheinend Brennholz sammelte. Der Mensch aus Gondor hatte nur auf solch eine Gelegenheit gewartet. Er hoffte, Frodo den Ring abknöpfen zu können, indem er ihm die Geschichte von Gondor erzählte, und so tat, als könnte der Ring alle Probleme lösen. In Wirklichkeit wollte er es sein, der den Ring vernichtete und somit als Held da stehen würde, denn er hatte die Befürchtung, dass Aragorn am Ende wieder als großer Retter gefeiert werden würde. Frodo überlegte einen Augenblick, denn das schien doch die Gelegenheit zu sein, das Problem des Ringes für alle Zeiten zu lösen. Doch Boromir wollte er den Ring auch nicht anvertrauen, weil dieser sich immer nur um Pippin und Merry kümmerte und ihn, Frodo, dabei links liegen ließ. Also zog Frodo den Ring auf, um dem Menschen zu entkommen.

Boromir, der sich noch nicht geschlagen geben wollte, versuchte es nun auf die weinerliche Tour. Er tat so, als täte es ihm leid, dass er Frodo angeschrieen habe , was dieser jedoch nicht mehr hörte. Er lief, bis er zu der alten Ruine am Amon Hen kam, dort zog er erschöpft den Ring vom Finger.

Kurz darauf kam Aragorn, der ihn mit einem Funkeln in den Augen nach dem Ring fragte. Da Frodo daraufhin zurückwich, gab Aragorn vor die Welt nicht mehr zu verstehen. Als Frodo in nun auch noch fragte, ob er den Ring vernichten würde, überlegte er rasch, entschied sich dann jedoch sich geschickt herauszureden und gab eine Antwort, die gar nicht zur Frage passte, und die Frodo dazu zwang, den Weg nach Mordor allein zurückzulegen. Bevor Frodo wiedersprechen konnte, merkte Aragorn an Stichs blauer Farbe, dass sich Uruks näherten. Eine weitere Gelegenheit für ihn, den Helden zu spielen.

Schnell schickte er Frodo den Berg hinunter und stellte sich den zahlreichen Uruk-hai allein entgegen. Frodo beeilte sich, den Berg runterzukommen und sich seitwärts in die Büsche zu schlagen, in der Hoffnung, die Uruk-hai mögen doch bitte an ihm vorbeilaufen. Dabei hatte er Pippin und Merry ganz übersehen, die die gleiche Idee gehabt hatten und auf der anderen Seite des Weges zwischen den Büschen lagen. Pippin, der es nicht mehr in seinem Versteck aushielt, und der es außerdem gar nicht mochte nachgemacht zu werden, sprang auf den Weg, wobei er allerdings die Uruk-hai, die sich ihnen von oben her näherten übersehen hatte. Merry, der seinem Freund gefolgt war, entdeckte sie zuerst und machte Pippin darauf aufmerksam, dass es besser wäre, wegzulaufen. Um dabei nicht ganz wie zwei Deppen auszusehen taten sie so, als ob sie dies nur für Frodo tun würden, um die Urukhorde von ihm abzulenken ( ,,Es klappt!" ,,Das sehe ich auch. Lauf!"). Dieser rannte so schnell wie möglich zum Ufer, allerdings nicht um, wie es seine eigentliche Aufgabe erforderte, nach Mordor zu gehen, sondern um so bald wie möglich wieder im Auenland zu sein. Denn so hoffte er, dass Problem der Verantwortung für alle Zeiten los zu sein.

Denkste!

Denn was er dabei nicht bedachte hatte war, dass sein Freund Sam ihm immer hinterher dackelte. So auch jetzt. Er versuchte zwar, Sam dazu zu überreden, bei den restlichen Gefährten zu bleiben, was ihm allerdings nicht gelang, und so blieb ihm keine andere Wahl, als den Weg nach Mordor einzuschlagen. Pippin und Merry, die inzwischen von den Uruk-hai in die Enge getrieben wurden, waren sehr erfreut über das plötzliche Erscheinen Boromirs, der hoffte, dass er, wenn er die beiden Hobbits retten würde, endlich besser dastehen zu können als Aragorn. Während er mit den Uruk - hai kämpfte, blies er in das Horn Gondors, um Aragorn und die Anderen zu sich zu rufen, um auch ihnen demonstrieren zu können, was für ein toller Kämpfer er doch sei. Legolas, der Aragorn inzwischen mit Gimli zu Hilfe gekommen war, hörte das Horn als Erster und blieb verzaubert stehen. ,,Das Horn Gondors" sagte er andächtig. Aragorn, der sich schon denken konnte, was Boromir damit bezwecken wollte, schrie sauer den Namen seines Rivalen, und rannte in dessen Richtung , wobei er Legolas fast umrannte.

Doch auch die Uruks hatten das Horn gehört und rannten ebenfalls in dessen Richtung. Das wurde Boromir nun doch zuviel und, obwohl die Hobbits tapfer mitkämpften, konnte er nicht verhindern, von Pfeilen getroffen zu werden. Lurtz, der Anführer der Uruk-hai, passte genau den richtigen Moment ab und alle drei Pfeile fanden ihr Ziel. Als Boromir daraufhin zu Boden sank, freuten sich die beiden Hobbits so, dass sie den Uruks jubelnd in die Arme liefen um sich zu bedanken. Die Uruk-hai, die Befehl hatten, alle Halblinge gefangen zu nehmen, schnappten sich die beiden und rannten den Amon Hen hinunter, nur Lurtz, ihr Anführer, blieb noch um weiterhin seinen Spaß zu haben und noch ein paar Pfeile auf den am Boden knienden Boromir abzuschießen. Dazu kam er jedoch nicht mehr, denn inzwischen hatte Aragorn die beiden erreicht und war wegen Boromirs Angeberei immer noch so in Rage, dass er gar nicht bemerkte, dass Lurtz dort stand. Er hatte so viel Schwung drauf, dass er den Uruk einfach umrannte, was diesem gar nicht gefiel und der daraufhin seinerseits versuchte Aragorn anzugreifen.

Nachdem die beiden eine Weile gekämpft hatten und Aragorn seinem Gegner "heldenhaft" den Kopf abgeschlagen hatte, rannte er zu Boromir. Dass dieser so gut wie Tod war, beruhigte ihn nur wenig. Wütend packte er den Rivalen am Kragen, der daraufhin einige komische Sätze murmelte, von wegen die Welt würde untergehen und Gondor fallen, was Aragorn noch wütender machte, da Boromir bestimmt nicht so wichtig für die Welt war, dass ohne ihn nichts mehr laufen würde. Als Boromir dass dann trotz seines Zustands bemerkte, faselte er irgendetwas davon, dass Aragorn sein König wäre, was den Rivalen freundlicher stimmte.

Aragorn bekam gerade noch mit, dass Pippin und Merry von den Uruk-hai entführt worden waren, dann war Boromir auch schon tot. Als er merkte, dass Legolas und Gimli inzwischen ebenfalls angekommen waren, küsste er den Mensch aus Gondor auf die Stirn. Dann stand er auf und wandte sich Legolas und Gimli zu. Zusammen legten sie Boromir in eines der Boote und schickten ihn den Anduin hinunter. Dabei merkten sie, dass Sam und Frodo eines der anderen Boote geklaut hatten. Gimli wollte schon wieder in depressive Stimmung verfallen, wurde aber von Aragorn aufgeheitert, der ihm versprach, ihn mit auf Orkjagd zu nehmen. Der Waldläufer hatte ausnahmsweise mal richtig gute Laune, denn nun hoffte er, dass Problem Boromir für alle Zeiten los zu sein.

Wirklich!

 

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