Golden Globes 2005
Vor einiger Zeit wurde der begehrte Filmpreis in L.A. verliehen. Natürlich war "Der Herr der Ringe" nicht mehr nominiert; trotzdem waren einige aus der Filmcrew unter den geladenen Gästen. Howard Shore war gekommen, um den Golden Globe für seine neuen Kompositionen für "The Aviator" entgegenzunehmen. Cate Blanchett war ebenfalls für den Film um einen amerikanischen Flugzeugbauer nominiert, erhielt aber keine Auszeichnung. Angesichts der Nominierung der Abenteuerserie "Lost" war auch Dom unter den Gästen und zeigte sich zum ersten Mal mit seiner (abgeblichen) Freundin Evangeline Lilly, die ebenfalls in der US-Serie mitspielt; leider ging auch "Lost" leer aus. Überraschend war auch Orlando gekommen, um einen Award zu präsentieren. Selbstbewusst und mit fester Stimme meisterte er seine Aufgabe mit Bravour.
 
MTV Movie Awards 2004 
MTV nimmt`s mit den Sendezeiten nicht so genau. Obwohl für 15 Uhr angekündigt, begannen die MTV Movie Awards 2004 schon früher. Wie immer war  auf die kreativen Köpfe von MTV Verlass und sie überraschten die Zuschauer mit einem genialen Einstieg: zwei Comedians aus Hollywood im Gespräch mit Peter Jackson. Die zwei unterbreiteten dem Kiwi ihre Ideen zu einem 4. "Herr der Ringe" - Film. Während Peter beteuerte, dass der Ring doch zerstört sei, kamen die beiden auf eine neue Idee: J.R.R. Tolkien soll ihnen einen vierten Teil schreiben. Als Peter sie darauf hinwies, dass der Brite seit 30 Jahten tot ist, wechselten sie überraschend das Thema. Es sei doch total "in", homosexuell zu sein. Peter sah nur verständnislos vom einen zum anderen und fragte sich, was das Ganze mit "Der Herr der Ringe" zu tun hat.Doch auch darauf hatten die beiden eine Antwort: Die Szene, in der Sam Frodo im Arm hält, sei doch der Beweis dafür, dass die beiden Hobbits schwul sind. Das war genug. Peter meinte, er müsse jetzt gehen und verließ auf schnellstem Wege das Hotel ...
Bei der Verleihung selbst war der Kiwi leider nicht da und hatte es auch nicht für nötig gehalten, eine Videomessage zu hinterlassen. Stattdessen hatte er Dom und Sean geschickt, um die Awards für die besete Actionsequenz und den besten Film entgegen zu nehmen. In der Kategorie "Bestes Duo" waren Sean und Elijah unverständlicher Weise nicht nominiert und der Award für die beste Animation (Andy Serkis hatte ihn im letzten Jahr bekommen) wurde anscheinend ganz abgeschafft. Die Moderatorin des Abends gab sich alle Mühe, ist mit Veteranen wie Billy Crystal (Oscarverleihung 2004) jedoch gar nicht zu vergleichen.
Noch einer glaubt an den vierten Teil: Dom war wie immer ganz cool und betonte, sie würden im nächsten Jahr mit Teil 4 wieder kommen. Träum weiter, Dom !
 
Oscarnacht 2004 - Party in L.A.
Zum Leidwesen der Fans gab es keine Live-Übertragungen von den Aftershowpartys. Am nächsten Tag berichteten einige Fersehsender umfassend von den VIP-Partys, doch auch hier Fehlanzeige: Weit und breit war keine Spur von der HdR-Crew. Der Grund: Die Abräumer der Abends feierten ihre eigene Party - zusammen mit den Fans.
Seit 2002 finden jährlich die von theonering.net organisierten Partys im Anschluss an die Oscarverleihung statt. Dauerte es beim ersten Mal noch mehrere Wochen, bis die dreihundert Eintrittskarten verkauft waren, hielten in diesem jahr bereits nach einer knappen viertel Stunde 1100 glückliche Fans ihren Schlüssel für die Aftershowparty in Händen.
Gebannt verfolgten die Fans in der Nacht vom 29.Februar auf den 1.März das Geschehen auf einer Großleinwand in Los Angeles. Sie jubelten für alles und jeden. Und selbst wenn die Schauspieler oder sonst einer von der Crew für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen war, löste das immer wahre Begeisterungsstürme aus.
Gutes Essen, freie Getränke und Live-Musik sorgten in der Nacht für gute Laune. Kurz nach Ende der Verleihung traf der erste Star ein: John Rhys-Davies dankte den Fans für ihre Unterstützung. Bereits eine halbe Stunde später drudelten nach und nach die Crew und die Schauspieler ein, die der Verleihung im Kodaktheatre beigewohnt hatten. Peter Jackson - einen Oscar in jeder Hand - kam auf die Bühne und stellte die Crew vor. Jeder durfte einige Worte an die Fans richten und wurde mit Beifall bedacht.
Nach einigen Live-Acts von meht oder weniger bakannten Bands schnappte Billy sich eine Gitarre und stimmte spontan "Oh Jean" von den "Proclaimers" an. Die Fans tobten und konnten sich nicht mehr einkriegen. Gegen halb zwei trafen Sala Baker, Lawrence Makaore und Bruce Hopkins ein und brachten der tanzenden Meute den Haka, einen trditionellen Moari-Tanz bei. Schließlich verkündete Dom ausgelassen, dass Billy, Elijah und er jede Frage beantworten würden. Prompt fragte jemand, ob Dom eigentlich Shorts oder Spitzenunterwäsche trägt ; )  Das führte zu der Bemerkung von Kostümdesignerin Ngila Dickson, sie habe die meisten Schauspieler nackt gesehen und mehr als einmal mit Peter Jackson darüber diskutiert, ob man Viggo nicht mehr Szenen oben ohne spielen lassen könnte - was sie leider nicht durchsetzen konnte ; )
Für die Schauspieler und die Crew war es die Chance, nochmal zusammen zu feiern und für die Fans war es sicher eine unvergessliche Nacht.
 
 
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